Neural Mechanisms underlying Pedophilia and Child Sexual Abuse - NeMUP

Das Institut für Sexualmedizin ist Teil des deutschlandweiten Verbundes NeMUP zur Erforschung neurologischer, endokriner, genetischer und epigenetischer Faktoren, die die Entwicklung einer pädophilen Sexualpräferenz und das Entstehen sexuellen Missbrauchsverhaltens erklären können.

Das Vorhaben

Der vom BMBF geförderte Forschungsverbund NeMUP untersucht Mechanismen, die sexuellem Kindesmissbrauch und pädophiler Sexualpräferenz zu Grunde liegen können. Hierbei kommen bildgebende, psychometrische und physiologische Methoden zum Einsatz. Durch das spezielle Studiendesign soll in der dreijährigen Förderperiode besonders das Verständnis für die Unterscheidung von Sexualpräferenz und sexuellem Verhalten vertieft werden. Die Ergebnisse sollen in Entwicklung und Verbesserung von Therapie- und Präventionsstrategien eingesetzt werden.

Die Standorte des Verbundes stellen ein Netzwerk von führenden medizinisch-psychologischen Forschungs- und Versorgungseinrichtungen sowohl für pädophile Männer als auch für Sexualstraftäter gegen Kinder dar. Die Zusammenarbeit von ambulant-klinischen Einrichtungen aus dem Präventionsnetzwerk Dunkelfeld (Öffnet externen Link im aktuellen Fensterwww.kein-taeter-werden.de) und Einrichtungen des Straf- und Maßregelvollzugs stellt dabei eine weltweit einmalige Konstellation dar.

Weitere Informationen zum Verbundvorhaben finden Sie auch auf dessen Website Öffnet externen Link im aktuellen Fensterwww.nemup.de.

Synopsis des Verbundvorhabens

Kontakt zum Forschungsprojekt NeMUP-Nord

Für Fragen zum Vorhaben oder bei Interesse an einer Studienteilnahme wenden Sie sich bitte per E-Mail an nemup-kontakt(at)charite.de oder rufen Sie an:

t.: +49 30 450 529 304

Mi: 13 - 16 Uhr
Do: 9 - 13 Uhr
Fr: 9 - 12 Uhr