Institut für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin
Die Lehre richtet sich fakultätsübergreifend an die Human- und Geisteswissenschaften sowie hinsichtlich der klinischen Arbeit in Fort- und Weiterbildung an Mediziner und Psychologen.
Das aktuelle Vorlesungsprogramm finden Sie unter Studium.
Die an das Institut angeschlossene Sexualmedizinische Ambulanz der Charité bietet Menschen mit sexuellen Störungen oder Verhaltensabweichungen sowie Menschen mit Funktions- oder Geschlechtsidentitätsstörungen Hilfe bei der diagnostischen Einschätzung und Auswahl der therapeutischen Möglichkeiten.
Die ambulante Behandlung ist Schweigepflicht geschützt und kostenlos.
Eigens am Institut entwickelt wurde die Syndyastische Sexualtherapie - ein biopsychosoziales Therapieverfahren zur Behandlung sexueller Funktionsstörungen sowie partnerschaftlicher Kommunikationsstörungen, das die partnerschaftlich-sexuelle Beziehungszufriedenheit verbessert.
mehr Informationen -»
In der Broschüre "Sexuelle Gesundheit und partnerschaftliche Zufriedenheit" wird der Ansatz der Syndyastischen Sexualtherapie, einschliesslich ihrer einzelnen Schritte einfach und nachvollziehbar dargelegt.
mehr Informationen -»
Forschung erfolgt auf dem gesamten Gebiet der Sexualwissenschaft in einzelnen Projekten.
Im Rahmen des Forschungsprojekts "Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch im Dunkelfeld" bietet das Institut für Sexualmedizin seit Juni 2005 Therapieplätze für Männer an, die auf Kinder gerichtete sexuelle Fantasien haben, aber keine Übergriffe begehen wollen und therapeutische Hilfe suchen.
mehr Informationen -»
Für Gerichte werden Begutachtungen zur Schuldfähigkeit, Prognose und Therapie von Sexualstraftätern sowie zur Vornamens- und Personenstandsänderung bei Geschlechtsidentitätsstörungen durchgeführt.
Informationen über das Präventionsnetzwerk Dunkelfeld finden Sie unter www.kein-taeter-werden.de